Flucht - Damals wie heute aktuell
Im Haus der Geschichte in St. Pölten – Landhausviertel – erleben wir, dass Menschen – damals wie heute – sich weltweit vor Krieg und unerträglichen Lebensbedingungen auf der Flucht befinden. Muster wie damals wiederholen sich. Den Höhepunkt bildet die renovierte ehemalige Synagoge von St. Pölten.

Ein sehr kompetenter Führer brachte uns einen Teil der immensen Ausstellung zu diesem Thema näher. Er sagte, wenn er bei jedem Bild oder Objekt 2 Minuten reden würde, bräuchte er mindestens 2½ Tage.

Hier wurden sehr genau die Zeiten und Fluchtwege bildlich und in Skizzen dargestellt.

Sogar mit Kinderwagen haben Menschen ihre Sachen gefahren.


So nüchtern das klingt, so grausame Wirklichkeit ist es doch.

An den Grenzen in der Tschechoslowakei wurden 11 Meter hohe Wachtürme errichtet, nur um Flüchtlinge auszumachen.

Hat nix mit Flucht zu tun, aber das war der Dienstwagen von Julius Figl. Mit 830.000 km hat er mit seinen 110 PS ganz schön was auf dem Buckel.

Themen- und Standortwechsel in die Karl Renner-Promenade. Die neuerrichtete Synagoge von St. Pölten.

Das wunderschön renovierte Innere der Synagoge. Die querliegende Neonröhre quer über die Decke soll am Abend einen ganz besonderen Lichteffekt erzeugen – so der Architekt.

Kaiserbild im Eingangsbereich (Kaiser Franz Josef).

Auf dem Chorgelände rund um die Synagoge wurden geschichtliche Bilder und Daten aufgelegt.


Kleinkinder ließen sich gerne von Großeltern ihre Geschichte erzählen.

Dokumentarisch aufgezeichnete Bilder und Beschreibungen vom Umbau der Synagoge. 1913 erbaut, 1938 schwer beschädigt. 1980-84 renoviert.

Tafel mit jüdischen Zeichen und Daten.

